Außerbilanzielle Finanzierung als strategisches Instrument – Inhalt

Viele Produktionsunternehmen leiden unter den bilanziellen Auswirkungen von produzierten, aber noch nicht verkauften Beständen. Gleiches gilt für bereits gekauftes aber sich noch im Zulauf beziehungsweise Lager befindliches Rohmaterial. Je größer diese Posten sind, desto mehr engen sie die wirtschaftliche Flexibilität eines Unternehmens ein.

Eine bisher weitgehend unbekannte Lösung beim Umgang mit diesen Schwierigkeiten stellt die außerbilanzielle Finanzierung dar. Hierbei kauft, transportiert und verwaltet ein Tradingpartner die besagten Vermögensgegenstände und hält diese so lange auf seiner Bilanz bis das Produktionsunternehmen das Rohmaterial oder dessen Kunde die fertigen Produkte benötigt. Positive Effekte hiervon können für das Produktionsunternehmen unter anderem ein verbesserter Cashflow, gestiegene Kreditwürdigkeit, eine Bilanzverschlankung bei gleichzeitig verbesserter Eigenkapitalquote sowie die Vergrößerung des allgemeinen finanziellen Spielraums sein.

Bisherige Diskussionen mit profitierenden Unternehmen haben gezeigt, dass dieses Instrument nicht nur für das Bestandsmanagement eingesetzt werden kann, sondern auch für andere große Kostenblöcke wie beispielsweise Maschinenparks. In dieser CoPS (CoPS=Collaborative Problem Solving) stellen wir eine Sammlung von Best Practices zusammen, wo die außerbilanzielle Finanzierung hilfreich sein kann.

Bei Interesse an einer Teilnahme an der Arbeitsgruppe, senden Sie bitte eine E-mail an info@gfft-ev.de.