Optimale Transporte vs. JIT und JIS – Inhalt

Just in Time (JIT) und Just in Sequence (JIS) sind in der Industrie häufig angewendete Strategien der Zulieferung. Mit ihnen zielt man auf eine Minimierung der Lagerhaltung, indem Lieferungen zeitlich und mengenmäßig exakt eingefordert und sofort weiterverarbeitet werden. Lange Jahre wurde angenommen, dass diese Vorgehensmethoden zu optimalen Ergebnissen führen. Sie haben aber offensichtliche Nachteile und Defizite:

  • CO2: Es fahren viel mehr LKWs über die Straßen, wenn Komponenten punktgenau geliefert werden müssen. Gibt man den Transportunternehmen mehr Zeit, können sie ihre Kapazitäten besser planen, besser auslasten und müssen auch nicht zu den Stoßzeiten transportieren. Die durchschnittliche Auslastung der LKWs heutzutage ist in Zeiten des gewünschten Klimawandels nicht mehr akzeptabel.
  • Anfälligkeit: Treten bei einer Zulieferung Verspätungen auf, so ist die gesamte Produktion betroffen und kann nicht wie geplant fortgeführt werden. Dies wirft hohe Kosten beim Abnehmer der Ware auf. Hohe Strafzahlungen ermuntern zwar die Zulieferer zu höchster Pünktlichkeit und Qualität, was aber häufig zu zusätzlichen, teuren und ineffizieten Transporten führt.

In dieser CoPS-Arbeitsgruppe möchten wir die Logistikexperten möglichst vieler Unternehmen an einen Tisch setzen, um gemeinsam über Hindernisse zur Entschärfung von JIT und JIS und über eine optimale Nutzung der Kapazitäten zu diskutieren. Die obersten Ziele sollten dabei CO2-Einsparung sowi Kosten- und Risikominimierung sein.  Bei Interesse an einer Teilnahme an der Arbeitsgruppe, senden Sie bitte eine E-mail an info@gfft-ev.de.